Sommerakademie

Oberstufen-Workshop in Düsseldorf 2018 – "We stand together"

 

Auf der Fahrt nach Düsseldorf vom 03.07.2018- 05.07.2018 haben wir einiges gelernt. Die Fahrt wurde hauptsächlich dafür vorbereitet damit die Schüler der gemeinsamen gymnasialen Oberstufe lernen in einem Team, in der Zeit, die ihnen bevorsteht zusammen zu arbeiten. Dieses Kriterium sollte mit verschiedenen Aufgaben und Unternehmungen bewältigt werden.

 

Am ersten Tag folgte die Anreise. Die Zimmeraufteilungen dürften die Schüler selbst wählen. Die Schüler wurden in so genannte Stammgruppen eingeteilt, in den Sie Aufgaben gemeinsam Lösen mussten. Die erste Aufgabe, die die Schüler erwartete folgte bereits am ersten Tag. Gemeinsam gingen alle in einen Raum, um an der ersten Aufgabe, dem Mixen von Cocktails teilzunehmen. Die Schüler bildeten selbst Gruppen gingen hinter die Theke und suchten sich zusammen einen Cocktail je Gruppe aus den sie nach Anweisung mixten. Dadurch lernten sie in einer Gruppe zu agieren und sich an Absprachen zu halten. Das Cocktail-Mixen dauerte ungefähr eineinhalb Stunden. Daraufhin folgte Freizeit, in der sich die meisten im Zimmer eingerichtet haben. Am Abend folgte noch ein gemeinsames Abendessen in der Herberge.

Am nächsten Tag könnten die Schüler zwischen drei verschiedenen Team Challenges wählen. Eine der Challenges hieß „Challege 4 Team“. Dort spielten die Schüler verschiedene Spiele. Ein davon war sich in die Arme eines anderen fallen zu lassen und Ihm zu vertrauen. Bei einem anderen Spiel ging es darum mit nur wenigen Holzplatten auf dem Boden die Schüler von einer Seite auf die andere zu bringen, ohne von den wenigen Platten herunter zu fallen. Dabei lernt man seine Ziele und Aufgaben mit Taktik aber auch ebenso mit Zusammenhalt zu bewältigen. Auch Geduld musste man bei diesem Spiel beweisen, nicht alles läuft immer nach Plan und davon sollte man sich nicht aus der Fassung bringen lassen. Ein weiteres Spiel bestand daraus, die Gruppe auf zwei Seiten auf zu teilen. Eine Seite war Team „falsch“ oder „schwarz“ und die andere Seite war Team „richtig“ oder „weiß“ und es gab einen „Spielleiter“. Der Spielleiter hat entweder nur Black oder white gerufen woraufhin das jeweilige Team das andere fangen musste. Außerdem könnte der Spielleiter auch Fragen stellen, auf die man mit richtig oder falsch antworten konnte, was denselben Effekt hatte. Die Schwierigkeit dabei war es, Mitspieler aus dem gegnerischen Team zu fangen aber sich trotzdem zu konzentrieren, um genau zu hören ob die Frage richtig oder falsch war. Jedes Spiel hatte verschiedene schwieriges grade damit wir auch unsere Belastung testen konnten. Insgesamt wurden die Art des Zusammenhalts, die Konzentration und das Vertrauen gegenseitig in Frage gestellt. Ebenso mussten nicht nur die Schüler ihr Vertrauen gegenseitig beweisen, sondern auch die Lehrer könnten das Vertrauen gegenüber den Schülern zeigen. Ein Lehrer hatte sich bereit gestellt über Holzbretter zu gehen die jeweils von zwei Schülern festgehalten wurden und ca. Ein Meter vom Boden entfernt waren. Das gegenseitige Vertrauen in sich selbst, die Bretter halten zu können und das Vertrauen in andere das Brett auch halten zu können wurde durch diese Übung gestärkt. Das gemeinsame Grillen am Abend des Tages zeigte, dass man auch privat mit den anderen Schülern angenehm Zeit miteinander verbringen kann.

Die Schüler die sich für das Angebot „Floß bau“ angemeldet haben, sind mit dem Bus zum Unterbacher See gefahren. Dort wurden aus der großen Gruppe kleine Untergruppen gebildet. Dann haben die Untergruppen ihr Material und eine Erklärung bekommen wie man vernünftig Knoten für den Bau des Floßes macht. Das Material, das zur Verfügung stand bestand aus vier Fässern, acht Holzbalken und Seilen. Als die Gruppen die Flosse fertig gebaut haben dürften sie damit in den See. Auf dem See wurden dann Spiele gespielt, genau so gab es eine Challenge. Die Schülerinnen und Schüler mussten den Ball, den sie bekommen hatten versuchen in das Loch des gegnerischen Floßes zu werfen. Anschließend haben sie die Flosse wieder auseinander gebaut. Dieses Projekt hat Vertrauen, Konzentration sowie Gruppenarbeit und den Gruppenzusammenhalt gestärkt und gefordert.

Die Schüler und Schülerinnen die sich für das „Construction“ Projekt angemeldet haben wurden in drei Gruppen eingeteilt. Die Gruppen hatten drei Stationen: Kettenreaktion, Murmelbahn mit Golfball und „Ball darf nicht auf den Boden fallen“. Bei der Murmelbahn hatten die Gruppen Bau Rohre zur Verfügung um daraus eine Pipeline zu bauen. Dabei sollte die Pipeline so gebaut werden, dass der Ball am Ende selbstständig in einen Schacht fällt. Bei der Station „Golfballtransport“ bzw. Der Ball soll nicht auf den Boden fallen, hatten die Gruppen verschiedene Materialien zur Verfügung um eine Bahn zu bauen. Die Bahn musste so gebaut werden, dass der Ball nicht auf den Boden fällt. Zum Schluss hat die gesamte Gruppe mit Seilen ein „Spinnennetz“ gebaut, durch dieses die Schülerinnen und Schüler hindurch mussten ohne das Seil zu berühren. Dieses Projekt fordert die Kreativität, die Konzentration sowie die Gruppengemeinschaft.

Am letzten Tag war ein gemeinsames Frühstück angesagt. Daraufhin folgte der letzte Ausflug in das „Quexit“ dies ist ein Raum, in dem man für 60 min „eingesperrt“ ist und gewisse Rätzel lösen muss, um aus dem Raum raus zu kommen. Somit wurde nicht nur die Intelligenz getestet, sondern auch das man unter Stress und Zeitdruck miteinander Aufgaben bewältigen muss und kann. Dazu kommt das man mit Leuten in einem Raum ist die man vorher nicht unbedingt kannte, und lernt trotzdem zusammenarbeitet, auskommt und als Team arbeitet.

Durch die verschiedenen Workshops und Unternehmungen mit der Oberstufe könnten wir durch die gemeinsamen Herausforderungen, die uns gestellt wurden stärker als Team zusammenwachsen. Da die Teams vom jeweiligen Teamleiter gewählt wurden, kamen wir auch mit Schülern in die Gruppe, die wir noch nicht so gut kannten und haben dennoch als Gruppe die Aufgaben bewältigt. Wodurch wir auch gegenüber unseren Mitschülern weniger schüchtern wurden, was uns bei Fragen oder Arbeiten entgegenkommt. Dabei könnten wir neue Menschen kennenlernen, mit den wir Unstrut verstehen. Da wir als Gruppe die Probleme zu lösen hatten mussten wir uns auch an Absprachen mit den Gruppenmitgliedern halten. Außerdem haben wir unseren Gruppenmitgliedern, die Probleme hatten, geholfen das Problem zu lösen ohne sauer auf diejenigen zu sein, wenn die Herausforderung sich deswegen in die Länge gezogen haben. Dadurch haben wir gelernt geduldig zu sein, auch wenn nicht alles nach Plan läuft und man die Fassung zu verlieren scheint, das Problem gemeinsam anzupacken und zu lösen, wodurch wir als gemeinsame Oberstufe die Herausforderungen bestanden haben. Des Weiteren haben wir spielerisch gelernt bei Fragestellungen immer gut zu hören und uns darauf zu konzentrieren, was genau gesagt oder gefragt wurde. Sich zu konzentrieren ist auch für die Zukunft sehr hilfreich damit man mit Zeitdruck klarkommt und nicht in Panik ausbricht. Darüber hinaus wurde auch das Reaktionsvermögen abverlangt um jeweils als Team gegen Team vernünftig spielen zu können. Insgesamt braucht man bei jeder Aufgabe starken Vertrauen in jedes einzelne Gruppenmitglied, da jeder seine Aufgabe zu erledigen hat. Der Zusammenhalt der gesamten Oberstufe wurde auch gestärkt indem alle Gruppen zusammen doch irgendeine Lösung gefunden hat, die zum Ziel führte. Während der nahen Fahrt wurde uns vieles bei gebracht zum Beispiel: im Sinne von sozialem handeln, wofür wir sogar im privaten Leben Verwendung finden können. Alles in allem war die Exkursion ein gelungener Ausflug um uns als Oberstufe zusammen zu schweißen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.