Fächerübergreifende Aktivitäten

                                                                                        "Der Wunsch zu lernen ist allen edlen Menschen angeboren." (Leonardo da Vinci) "Der Wunsch zu lernen ist allen edlen Menschen angeboren." (Leonardo da Vinci)
Kreativität, das Erkennen systemischer Zusammenhänge und ganzheitliches Denken ist gewiss die Basis für den Erfolg  Leonardo da Vincis. Als wichtiges Kennzeichen eines Systems wird der ganzheitliche Zusammenhang von Dingen, Vorgängen und Teilen verstanden, wobei das Wesen der einzelnen Bestandteile vom übergeordneten Ganzen her bestimmt wird. Der aus der Kybernetik stammende Satz "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" beschreibt eine Qualität, die besagt, dass das "Ganze" eine höhere Qualität hat als die einzelnen Anteile. Die neue Qualität entsteht durch die zahlreichen Kommunikationen zwischen diesen einzelnen Teilen. Wie erreicht man eine solche Kommunikation? Eine Antwort ist sicherlich der fächerübergreifende Unterricht. Er vernetzt Aspekte eines Themas zugunsten einer ganzheitlichen Sichtweise. Die Ziele fächerübergreifenden Unterrichts sind Kooperation im Kollegium, das Erkennen von Bedeutungszusammenhängen und die Entwicklung von Motivation, Kreativität und sozialer Kompetenz. Fächerübergreifendes Arbeiten bietet die Gelegenheit, ein Thema in den Mittelpunkt zu stellen. Die unterschiedlichen Sichtweisen einzelner Fächer ermöglichen das Entstehen eines differenzierten Gesamtbildes.

Die fachspezifischen Aspekte können bewertet, verglichen und verknüpft werden. Es ermöglicht ein situatives Lernen mit Problemlösung, vor allem das Erlangen der Problemlösungskompetenz. Das Verstehen der Zusammenhänge und das Interesse am fächerübergreifenden Unterricht wird durch 3 Elemente gefördert: eigenständiges Arbeiten, soziale Einbindung und Kompetenzerfahrung.  Die Fachlehrer beleuchten Themen von verschiedenen Seiten. Dies erfolgt an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule im Regelunterricht in Gesellschaftslehre (Klasse 5-8) und Naturwissenschaften (Klasse 5 und 6) sowie im Wahlpflichtfach NW-T (Klasse 6-10), da sich naturwissenschaftliche, gestalterische und kulturhistorische Kontexte besonders gut für diese Unterrichtsform eignen. Eine weitere anzustrebende Form des fächerübergreifenden Unterrichts ist, wenn mehrere Fachlehrer gleichzeitig oder in enger zeitlicher Folge in ihrem Fach Themenbereiche zu einem übergeordneten Aspekt erarbeiten. Die Unterrichtsinhalte in den Fächern Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften und Technik werden in den Fachkonferenzen bestimmt. Hierbei nimmt das Wahlpflichtfach Naturwissenschaften eine Sonderrolle ein, da das Arbeiten projektorientiert ist und je nach Bedarf der Schülergruppe angepasst werden kann. Der fächerübergreifende Unterricht kann  in Form von Projekten durchgeführt werden, die als Ergänzung zum Fachunterricht zu sehen sind. Die Fachkonferenzen erstellen Themenlisten, die dann in den Teams oder von gewählten Vertretern koordiniert werden.

Die verbindliche Themen werden von den zuständigen Kolleginnen und Kollegen gemeinsam konzipiert und in den  Jahresarbeitsplänen installiert. Das bedeutet zudem eine Reflexion der Ergebnisse und Methoden mit den Schülerinnen und Schülern. (Fragebogen etc.). Die Fachkolleginnen und -kollegen bringen die Erfahrungen in die Fachkonferenzen und arbeiten bewährte Unterrichtsvorhaben in den schulinternen Lehrplan ein.

 

An unserer Schule gibt es bis jetzt folgende Projekte zum fächerübergreifenden Unterricht:

 

Das Granatapfelprojekt

Im Schuljahr 2014/15 ist das „Granatapfel-Projekt“ angelaufen. Das ist ein Projekt der Monika Werhahn - Mees - Stiftung, das die Jugendlichen zum Thema „Vertreibung - Versöhnung - Verzeihen“ arbeiten lässt. „ Inspiration Granatapfel als kulturübergreifende Frucht mit vielen kleinen Kernen (Samen) und verschiedenen Kammern in einer Frucht“.
 
 

Das Leonardo-Kunst-Projekt

Im nächsten Schuljahr wird am Ende des Jahres das Projekt „Leben in Schiefbahn“ anlaufen. Die Fachschaft Gesellschaftslehre konzipiert ein Projekt, an dem die ganze Schule teilnehmen soll. Hierbei werden der Heimatverein und das Archiv in Willich- Schiefbahn, Interviews und Befragungen von z.B. Senioren und verschiedene Betriebe in unserer Umgebung mit einbezogen. Das heißt, es werden nicht nur die Unterrichtsfächer, sondern auch die Umgebung der Schule miteinander verknüpft und erforscht.

 

Die Vereinten Nationen haben eine weltweite Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen, deren Ziel es ist, den Nachhaltigkeitsgedanken in allen Bereichen des Bildungssystems umfassend zu verankern.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten folgen wir diesem Aufruf  und machen Umwelterziehung und Nachhaltigkeit zu zentralen Themen und Aufgaben unserer  Schule. Insbesondere in den  naturwissenschaftlich-technischen Fächern, aber auch in den Fächern  Hauswirtschaft und Gesellschaftslehre unterrichten wir nach dem  Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung. Fragen des Natur- und Umweltschutzes werden im Unterricht mit Fragen zur internationalen Gerechtigkeit, der wirtschaftlichen Entwicklung sowie den kulturellen Grundwerten und der individuellen Lebensgestaltung verbunden und erörtert.

 

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